
Baumherbstgesang
***
Lass sanft die meinen Blätter singen
ich steh´ hier still, verwurzelt fest –
willst du mich Wind bezwingen
durchströme und erhebe mein Geäst
Lass rhythmisch meine Krone schwingen
in Wirbelströmen deiner Arme legen
gewollt zu deinen Melodien bewegen
welche mein holzig Herz durchdringen
Während ich die Erde werd´betrachten
welche von Glut und Nebel zart umlichtet
zu meinen Füssen Blätter aufgeschichtet
die leise flüsternd mir verschmachten
Lass meine Seele all die Jahreszeiten
die Zahl der Ringe meiner Rinde zählen
kann keinen andren Standort wählen
wo du der Wind wird mich begleiten
Bleib darum mir stets wohlgesinnt
verbleib mir mild zu jeder Zeit
zu unser innigen Verbundenheit
du bester guter Freund, der Wind
Oh mein vertrauter Windgemahl
mögest ewig zyklisch mich umwinden
werd´müdgeweint entschlafend Ruhe finden
ergeben dir im herbstversunkenem Tal
Lass sanft die meinen Blätter singen
ich steh´ hier still, verwurzelt fest –
willst du mich Wind bezwingen
durchströme und erhebe mein Geäst
Lass rhythmisch meine Krone schwingen
in Wirbelströmen deiner Arme legen
gewollt zu deinen Melodien bewegen
welche mein holzig Herz durchdringen
Während ich die Erde werd´betrachten
welche von Glut und Nebel zart umlichtet
zu meinen Füssen Blätter aufgeschichtet
die leise flüsternd mir verschmachten
Lass meine Seele all die Jahreszeiten
die Zahl der Ringe meiner Rinde zählen
kann keinen andren Standort wählen
wo du der Wind wird mich begleiten
Bleib darum mir stets wohlgesinnt
verbleib mir mild zu jeder Zeit
zu unser innigen Verbundenheit
du bester guter Freund, der Wind
Oh mein vertrauter Windgemahl
mögest ewig zyklisch mich umwinden
werd´müdgeweint entschlafend Ruhe finden
ergeben dir im herbstversunkenem Tal
© Rosanna Maisch