Sonntag, 29. Januar 2012


 Traumraum

Sonett

Es will das leuchten einen Raum erhellen,
den Raum wo Träume in Erwartung leben;
wie wenn das Bunt ins Graue einzuweben,
beginnt es Farbenwunder zu erstellen.

Entfacht dann Zauberlicht in Raum und Zeit,
wo kalte Tageswinde dunkel wehen
in dem Gedankenzüge Kreise drehen,
die formbar zu umwandeln sind bereit.

Es hält was sonst nicht halten kann,
als bräuchte man nichts mehr vermissen,
zwischen dem Irgendwo und Irgendwann.

Als wär der Traum ein wachgeküsster Mann
mit all der Leuchtkraft und dem Wissen,
dass Fantasie im Raum Magie ersann.

© Rosanna Maisch

Kommentare:

HANS-PETER ZÜRCHER hat gesagt…

Wow, liebe Rosanna, das nenne ich ein Kunstwerk von einem Sonett. Perfekt inszeniert und Form gebracht. So klingen die Worte einer fantastischen Arie gleich durch Raum und Zeit...

Großartig!!!

Liebe Grüsse Dir

Dein Lyrikfreund Hans-Peter

Anne-Menschenkind hat gesagt…

Liebe Rosanna, ich danke Dir für Deinen schönen Kommentar und auch dafür, dass Du mich damit auf Deine Seite entführt hast. Dieses Gedicht kann man fühlen. es hat so viel Gefühl und Raum, man könnte darin sich verlieren. Ich mag es.
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.
LG, Anne

Karin M. hat gesagt…

Liebe Rosanna,
ich sage es heute mal mit Hans-Peter seinen Worten..."Poesie vom Feinsten"...ein wunderbares Gedicht. Deine letzten Gedichte sprechen alle von den wunderbaren Dingen des Leben, die man nicht für Geld bekommt, die aber das Leben so viel schöner und reicher machen...einfach schön deine Poesie...
Liebe Grüße, Karin

Joop Zand hat gesagt…

Deine poesie ist sehr schön Rosanna, und deine bilder gefällen mir auch.

Grüsse, Joop

sansvoile hat gesagt…

Ein schönes Traumbild hast Du uns gezaubert.
Gefällt mir sehr gut.

Freundliche Grüße
Barbara Hauser